Appgefahren

Einen richtigen „App-Store“ gibt es im Herbst in einer Kooperation von Wellner und Now

Funktionen Kunden-app

iphone

Coupons/Gutscheine

Curated-Shopping-Chat
· Chatfunktion mit Modehaus
· Fotoshare
· Videofunktion (Achtung, große Daten!)

Eventeinladung

Push-Dienste

Online-Shop
· Darstellung mobiler Shop, Shop-Verlinkung

Prospekte
· Aktuelle Prospekte als E-Paper
· Verlinkung in Shop

Curated Shopping Personal Shopping
· Stylistenauswahl
· Terminbuchung
· Stylecard anlegen und speichern

Payment-Service
· Zahlung per App
· Bankeinzug/Rechnung/Paypal

Modehaus TV/Youtube

Modehaus Präsentation
· Fotoslider
· Präsentationstext
· Labelübersicht
· Anfahrt, Öffnungszeiten, Kontaktdaten

Bonusscheck

Kundenkarte
· Kundennummer, Kundenname

Mein Kleiderschrank
· Erfassung von Bekleidugsstücken >> Ziel:
Stylekonfigurator für Beratungsgespräch

Kundendaten
· Name, Adresse, E-Mail, Telefon, Größen, Style
Vorliebe Brands, No-Gos, Farbvorlieben,
Fotos, Newsletteranmeldung/-abmeldung

Fashion-News
· News-System, Bild-Text-Elemente, Videolinks

Nichts sorgt für größere Reue im Leben, als wenn Mensch unter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Mit diesem Wissen geht Holger Wellner vom gleichnamigen Modehaus in Hameln an das Projekt „modehaus.de“-App, die er in Kooperation mit Now entwickelt und im Herbst dieses Jahres launchen wird. „Die Grenzen einer App liegen ausschließlich in der Vorstellungskraft des Entwicklers“, erklärt er.

Viele Apps sind nur bessere Kundenkarten

Was da so an Händler-Apps am Markt ist, bleibt oftmals weit unter den Möglichkeiten. „Das sind schnell zusammengeschusterte Lösungen, um dem digitalen Trend zu folgen“, bemerkt Wellner, der sich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt hat. „Bessere Kundenkarten in neuem Kleid, sonst nichts!“ Wellner – der sich mit 100-seitigen digitalen Kundenmagazinen mit „Click & Collect“-Funktionen und intensiver Nutzung aller Social-Media-Plattformen zum Omnichannel-Musterschüler der Branche gemausert hat – denkt dabei vor allem an Kundennutzen. „Je mehr Nutzen der Kunde durch die App hat, desto weiter rückt sie auf den Bildschirmen der Smartphones nach vorne“, ist sich der Hamelner sicher.

App wird zur Absprung-Plattform für alle Modefragen

Und Nutzen bietet die App wie keine andere. Eine richtige Web-to-Store-Strategie ist, wenn es durch Curated Shopping und Click & Collect seine Öffnungszeiten einfach auf vierundzwanzig Stunden verlängert, ohne dabei einen Online-Shop zu benötigen. Besser noch: Die App wird mittelfristig zum Mode-Hub – zu einer Plattform für alle Fashions. Denn mit Funktionen wie „Mein Kleiderschrank“ und umfangreichen Contents vom Händler wie von gelisteten Marken können Kunden über die App von Beratung, Style-Information über direkten Kontakt bis hin zum Kauf und zur Bezahlung alles über die App steuern.

Funktionen Mitarbeiter-app

Bestandscheck
· Scanfunktion von Artikeln
· Anzeige andere Größen/Farben
· Anzeige Bestände Filialen/Hersteller
· Bestellfunktion
· Kundenkartenscanner
· Lieferservice für Bestellung
· Drop-Shipping/Modehaus
· Abholung im Modehaus

Curated-Shopping-Chat
· Chatfunktion im Modehaus
· Fotoshare
· Videofunktion

Kassenfunktion
· Zahlungsakzeptanz vom Kunden

Zweite App für Mitarbeiter für Omnichannel-Skills

Um viele Features bieten zu können, welche die Stärken des stationären Handels ausspielen und Online-Anbieter sowie eindimensional agierende Mitbewerber in den Schatten stellen, braucht es eine kooperierende App – für die Mitarbeiter. „Curated Shopping, Bestandsmanagement und Cash-Funktionen taugen nur dann reibungslos, wenn das Team auf der Fläche ein komfortables Pendant auf seinen Smartphones und Tablets hat“, weiß Wellner. Diese (siehe Grafik) entwickelt er gleich mit.

Individualisiert für jeden interessierten Händler

Einen Namen hat die als „White-Label-Programm“ entwickelte App nicht. Denn Wellner bietet sie ab Herbst 2017 als All-in-one-Lösung interessierten Händlern an, die sich die Funktionen dann auch wie in einem Baukasten aussuchen und das Programm komplett an ihre Corporate Identity anpassen können. „Ob in Teilen oder im Ganzen – ein riesiger Schritt hin zum Omnichannel, wie ihn nur stationäre Händler machen können“, freut sich Holger Wellner. Für sein Hamelner Modehaus schöpft er damit alle Möglichkeiten aus und ist sich dadurch sicher: Bereuen würde er es nicht.