No ♥ für #fashion

Tricks und Kniffe beim Hashtagging

Instagram gehört zu den zehn beliebtesten Apps der Welt, ist zu 99 Prozent visuell und wird zu einem der wichtigsten Tools für Marken und Unternehmen: Instagram verzeichnet 600 Millionen User, allein neun Millionen davon aus Deutschland. Die 30- bis 49-Jährigen machen dabei bereits 28 Prozent der Gesamtanzahl an Nutzern aus, weitere elf Prozent werden von den 50- bis 64-Jährigen gestellt. Vor allem die älteren, einkommenstärkeren User erfreuen sich an exquisitem Kontent.

Instagram ist ein Muss im Marketingmix

Für Fashion-Marken und -Händler ist die App ein Must-have, denn kaum ein anderes Marketinginstrument erzeugt durch visuellen Inhalt derartig schnell Reichweite und Brand-Awareness. Da wird ein Teil oder ein Outfit, eine Dekoration oder Warenpräsentation gepostet, und die Herzchen fliegen dem Händler buchstäblich aus allen Teilen der Welt zu. Doch viele fragen sich: Wie komme ich an eine relevante Zielgruppe – was kümmert es mich, ob Sean aus Sydney mich mag?

Mit NOW zum Instaprofi

„In unserem Social-Media-Workshop vermitteln wir die Tricks und Kniffe des Instagram-Marketings“, erklärt Günter Nowodworski. „Unheimlich viele Einflussmöglichkeiten, wie sich die Reichweite steuern und regional nutzbar machen lässt“, weiß der Geschäftsführer von NOW.

Es läuft mit den richtigen #hashtags

An der Auseinandersetzung mit dem richtigen Hashtag kommt bei Instagram und dessen Verlinkung in anderen sozialen Medien kein User vorbei. Es ist das wichtigste Tool im Spurenlesen und Spurenhinterlassen, das den Unterschied zwischen Bedeutung und Bedeutungslosigkeit macht. Dreißig davon stehen dem Instagram-User pro Post zur Verfügung, um sein Bild kausal mit Begriffen zu verlinken, die denen seiner Konkurrenten und seiner Zielgruppe ähnlich sind und damit potenzielle Kunden auf das Profil aufmerksam machen. Ist der Kunde dort erst angekommen und gefällt ihm, was er sieht, ist ein Abonnement üblicherweise nur noch Routine, und die Standleitung – auch für crossmediale Kommunikation – ist hergestellt.

Der Irrtum mit #love und #fashion

Die richtigen Wortschöpfungen und ein Grundverständnis des Algorithmus sind dabei entscheidend für Erfolg oder Misserfolg. „#love“ ist mit einer Milliarde Verwendungen die ungeschlagene Nummer eins auf Instagram. Super, denkt sich so mancher. Je populärer, desto eher sollte ich es verwenden. Das ist jedoch ein Denkfehler. Denn etwas Rechenarbeit zeigt, dass somit 32 mit #love markierte Bilder gepostet werden – pro Sekunde. Wer nicht Hunderttausende Follower hat, geht einfach unter. Ähnlich ist es mit „#fashion“, der Nummer zehn in der Instagram-Hitparade.
230-millionenfach wurde der Begriff 2016 verwendet. Das macht rund sieben Bilder in der Sekunde. Viel besser sind die Verwendung von Begriffen im vier- bis fünfstelligen Bereich bzw. ein gesunder Mix. Herumschnüffeln auf Wettbewerber-Seiten und etwas Recherche, welche Hashtags funktionieren, schadet dabei nicht. Denn ein allgemeines Erfolgsrezept gibt es für das äußerst dynamische Instagram nicht. Einige Regeln werfen jedoch jedes Profil weit nach vorne. Wir haben die wichtigsten Tipps (linke Seite) im Umgang mit Hashtags für Sie zusammengestellt!