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Kai Naethke von den Modehäusern Hofmann, Laupheim & Ehingen zur Testimonial-Werbung mit seinen Mitarbeitern.

Aller guten Dinge sind drei. Das gilt auch für die Mitarbeiter-Kampagnen der Hofmann Modehäuser. Bereits im Frühjahr 2023 kommunizierte der schwäbischen Fachhändler den Saisonstart mit den Konterfeis seiner Mitarbeiter. Diese Porträts wurden, gemäß des Konzeptes von Now Communication, im „Pop-Art-Stil“ à la Andy Warhol geframt. Im Herbst hieß die Aktion dann „Fashion News“. Die Mitarbeiter-Fotos dienten in Schwarz-Weiß als Dekohintergrund vor den personalisierten Outfits. Im Mailing wurden die Trends der Saison H/W 2023 von den Teammitgliedern in redaktioneller Aufmachung präsentiert. Und last but not least strahlt jetzt das Personal in den angesagten Sorbet-Farbtrends der Saison F/S 2024 den Passanten von weitem entgegen. Hier setzte Now Communication die „Duplex-Technik“ zum Framing der Mitarbeiter-Porträts ein.

Günter Nowodworski sprach mit Kai Naethke von den Modehäusern Hofmann.

Die Mitarbeiter sind unser wichtigstes gut.

NOW: Lieber Kai, wenn jemand etwas dreimal hintereinander in verschiedenen Varianten macht, steckt doch ein Plan dahinter, oder?
Kai  Naethke: Und zwar ein langfristiger. Die Mitarbeiter sind unser wichtigstes Gut. Sie sind die Botschafter unseres Hauses. Der Schlüssel zu jeglichem Erfolg. Deshalb rücken wir Sie konsequent ins Rampenlicht.

NOW: Ihr habt die Konterfeis jeweils grafisch framen lassen, warum?
Kai Naethke: Die Menschen reagieren auf das Besondere. Schon bei der Popart-Aktion war unsere Deko der Passantenstopper schlechthin. Die Menschen hielten vor den Fenstern inne und kamen dann rein. Die Mitarbeiter wurden direkt auf die kreativen Konterfeis angesprochen. Die Popart-Farben waren auf die Outfits und Kollektionen abgestimmt. Es war perfekt. Da musst Du schon weit laufen, für so eine Deko.

NOW: So was lässt sich doch nicht einfach wiederholen?
Kai Naethke:Nein, natürlich nicht. Hier braucht es eine kreative Adaption. Das haben wir mit einem kompletten Style-Turnaround erreicht. Die Mode zeigte sich in gedeckten Farben, die Mitarbeiter wirkten dezent in Schwarz-Weiß im Hintergrund. Sehr edel war diese Anmutung.

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Wir definieren Werbeerfolg zuvorderst über Umsatz

NOW: Wie definiert ihr Erfolg, in Bezug auf die Idee?
Kai Naethke: Über Umsatz. Schließlich sind wir Händler. Wir arbeiten in den Mailings jeweils mit Gutscheinen als Verstärker. Zum Saisonstart erhalten die Kunden Coupons für ein Modefrühstück. Das füllt uns regelmäßig die Häuser. Ein absoluter Dauerbrenner diese Aktion.

NOW: Im Frühjahr 2024 nun seid Ihr wieder auf Farbe gegangen…
Kai Naethke: Ja, immer gemäß den Fashiontrends. Wir haben somit die Porträts der Mitarbeiter in Sorbet Farben getaucht – ein toller Effekt. Die Mitarbeiter gefallen sich auf den Bildern und freuen sich, sobald sie von Kunden darauf angesprochen werden. Hofmann ist einzigartig durch sein Team und damit arbeiten wir in der Werbung. Wir hatten übrigens nie eine bessere Recruiting-Kampagne, ohne dass wir das im Sinn gehabt hätten.

Begehrliche Arbeitgeber-Marke werden.

NOW: Wie meinst Du das?
Kai Naethke: Nun, wir wollten zuvorderst den Saisonstart bewerben. Durch die Mitarbeiter-Zentrierung sind wir zur begehrlichen Arbeitgeber-Marke geworden. Denn wenn ein Unternehmer sich so zu seinen Team-Mitgliedern bekennt und sie dreimal in alle Fenster und sonstigen Medien bringt, zeigt das der Öffentlichkeit: Hier sind Mitarbeiter das Wichtigste. Und zugleich denken sich potenzielle Bewerber: Hoppla, die sind ja sympathisch. Mit denen würde ich auch gerne arbeiten“. Man muss zuerst eine begehrliche Arbeitgeber-Marke werden, dann kommen auch die Bewerbungen.

NOW: Vielen Dank für das Gespräch.

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